Naturheilpraxis Margret Sterk
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Koreanische Handakupunktur

Was ist die "Koreanische Handakupunktur"?

Die koreanische Handakupunktur wurde von dem koreanischen Arzt Dr. Tae Woo Yoo 1972 entwickelt. Auf der Suche nach einer Methode, die keine unerwünschten Nebeneffekte wie die Körperakupunktur auslösen kann, hat ihn motiviert an einer sanften Behandlungsmethode zu arbeiten, die er "Koryo Sooji chim" nannte.
Diese Technik ist eine Weiterentwicklung der klassischen chinesischen Akupunktur und Moxibustion (Wärmebehandlung mit Moxakraut).

Durch starke Kopfschmerzen in der Nacht, die sich durch das Drücken bestimmter Punkte auf der Hand sofort besserten, war die neue Therapie für ihn geboren. Weitere Untersuchungen ergaben, dass sich der gesamte Körper auf der Hand abbilden lässt.
Die koreanische Handakupunktur besteht nun schon seit mehr als 35 Jahren und wird in weiten Teilen der Welt angewandt.


Wie funktioniert die koreanische Handakupunktur?


Nach unterschiedlichen Untersuchungsmethoden, wie das Aufsuchen von schmerzhaften Punkten auf der Hand und/oder auf dem Bauch und Rücken, werden an bestimmten Punkten der Hand kleine Nadeln, die kaum Schmerzen verursachen, mit einem Applikator maximal 1 - 2 mm tief in die Haut gestochen. Diese Nadeln bleiben ungefähr für 30 Minuten in der Haut.
Teilweise wird auch mit Gold- oder Silberplättchen oder Samenkörner gearbeitet. (Vor allem bei Kindern). Eine weitere Methode ist die e-Beam-Methode, bei der mit elektrischem Strom die Punkte schmerzfrei stimuliert werden.


Welche Vorteile hat die Therapie gegenüber anderen Therapieformen?

 

  • Bei der Behandlung ist kein Entkleiden notwendig.
  • Der gesamte Körper kann über die Hand behandelt werden.
  • Es bestehen keine Risiken wie bei der Körperakupunktur.
  • Es können sehr schnelle Behandlungseffekte eintreten.
  • Mehrere Behandlungstechniken sind möglich. (Nadeln, Moxa, Plättchen, e-Beam)
  • Auch die Selbstbehandlung ist möglich.
  • Mit dieser Methode können auch Krankheitsbilder behandelt werden, die in der Schulmedizin nicht bekannt sind.
  • Wann wird sie angewandt?
  • Die koreanische Handakupunktur wird in der Notfallmedizin, bei akuten und chronischen Krankheiten eingesetzt.
  • Das betrifft Krankheiten im Verdauungstrakt (Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse/Milz, Leber, Dünndarm, Dickdarm), Bewegungsapparat, Herz-Kreislaufsystem, Atemsystem, Urogenitalsystem, Stoffwechselsystem. In der Gynäkologie. Des weiteren bei Hauterkrankungen und Nervensystemerkrankungen.


Wie lange dauert eine Behandlung?


Eine Behandlung dauert ungefähr 30 - 45 Minuten.


Ist die Behandlung schmerzhaft?


Bei der Akupunktur können durch den Einstich leichte Schmerzen oder überhaupt keine Schmerzen auftreten.
Der Einsatz mit Plättchen und e-Beam ist vollkommen schmerzfrei.


Was muss ich beachten, wenn ich mich behandeln lassen will?


Vor der Behandlung muss der Patient etwas gegessen haben.


Mit wie vielen Sitzungen muss ich rechnen?


Manchmal reicht schon eine Sitzung aus. Im Normalfall muss zwischen 3 und 6 Sitzungen gerechnet werden.


Kann ich mich auch selbst behandeln?


Ja, manchmal ist das sogar sinnvoll. Das heißt aber, der Patient muss sich nicht selber stechen, sondern kann die entsprechenden Punkte massieren, drücken oder mit Plättchen bekleben.